Vegetationsstudie in der Lüneburger Heide

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Inhaltsverzeichnis Diplomarbeit

Teil A: Einleitung und Untersuchungsziel

1. Einleitung

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden im Raum Soltau-Lüneburg Panzer- und Truppenübungsplätze von den alliierten Streitkräften besetzt, die ihnen nachträglich mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen (Bundesgesetzblatt 1961) weiterhin zur Verfügung gestellt wurden. Erst nach einer Entspannung des Ost-West-Verhältnisses und der Öffnung der "Mauer" in Deutschland begann im Sommer 1992 der Abzug britischer Streitkräfte aus der Lüneburger Heide, der in drei Etappen erfolgte (Hanstein et al. 1993; Kreie et al. 1993).

In diesem Zusammenhang steht der vollständige Abzug britischen Militärs von den Panzerübungsplätzen östlich Schneverdingens im Landkreis Soltau-Fallingbostel im Herbst 1994. Fast 20 km² dieser als Rote Flächen bezeichneten Übungsplätze I und II (Abbildung 1) befinden sich im westlichen Teil des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide, knapp 17 km² davon sind im Besitz des Vereins Naturschutzpark (Hanstein et al. 1993).

Doch aus einer gewachsenen Kulturlandschaft ist infolge der vierzigjährigen Panzerbefahrung eine stark zerfahrene, oft vegetationsfreie "Mondlandschaft" geworden. Dem VNP stellt sich damit die Aufgabe, diese devastierten Gebiete sinnvoll zu renaturieren. Zu diesem Zweck beschloß der Vorstand des VNP am 08.05.1992, eine Komission zu beauftragen, den Landschaftszustand vor der militärischen Nutzung zu ermitteln, die Folgewirkungen des Panzerübungsbetriebes auf den Naturhaushalt und das Landschaftsbild zu untersuchen und Vorschläge zur Wiederherstellung der ursprünglichen Heidelandschaft zu machen. Dieses Gutachten ist im Mai 1993 fertiggestellt worden (HANSTEIN ET AL. 1993). Parallel dazu wurden und werden mehrere naturwissenschaftliche Diplomarbeiten und Untersuchungen angefertigt, die Informationen über den Zustand des Naturhaushaltes der Panzerübungsplätze liefern, um erforderliche Pflegemaßnahmen zu entwickeln.

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