Vegetationsstudie in der Lüneburger Heide

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Inhaltsverzeichnis Diplomarbeit

Teil A: Einleitung und Untersuchungsziel

2. Untersuchungsziel

In dieser Arbeit wird die Flora und Vegetation der Roten Fläche I, wie sie nach Abzug der Truppen in der Vegetationsperiode 1995 vorgefunden wurde, dokumentiert und im Hinblick auf eine Regeneration der Heidelandschaft diskutiert.

Als erstes erschien es wichtig, Artenlisten von Gefäßpflanzen und Kryptogamen (Moose und Flechten) anzufertigen, in denen der Gefährdungsgrad seltener Arten angegeben wurde. Die Häufigkeiten der im Untersuchungsgebiet erfaßten Gefäßpflanzen wurden eingeschätzt und unter Verwendung einer Häufigkeitsskala in die Artenliste mit aufgeführt. Gefährdete bzw. bemerkenswerte Gefäßpflanzen wurden gesondert dargestellt und ihre Verbreitung in Karten eingetragen. Epiphytische Sonderstandorte auf speziellen Substraten wie Stein und Totholz wurden nicht bearbeitet.

Zusätzlich wurden Vegetationsaufnahmen gemacht, die pflanzensoziologisch geordnet und beschrieben, Aufschluß über die Ausprägung der Vegetation geben. Die Standortbedingungen der jeweiligen Pflanzengesellschaften wurden dargestellt und im Hinblick auf ihre Artenzusammensetzung diskutiert. Außerdem wurden die Daten dazu genutzt, eine Vegetationskarte anzufertigen, die die Ausbreitung großflächig vorgefundener Vegetationseinheiten im Gebiet veranschaulicht und die Lage der insgesamt vorgenommenen Vegetationsaufnahmen wiedergibt.

Bei der Erörterung der Flora und Vegetation des Panzerübungsgebietes im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide wurden Hinweise auf Naturschutzwert und auf eventuell nötige Pflegemaßnahmen gefährdeter Pflanzengesellschaften und -arten geliefert.

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