9.Waldgesellschaften der Klassen Querco-Fagetea, Quercetea robori-petraeae und Vaccinio-Piceetea
Die ursprünglich potentiellen Vegetationeinheiten auf Geestflächen, Betulo-Querceten und
bodensaure Buchenwälder (Tüxen 1937, Diemont 1937, Leuschner 1993), sind auf dem untersuchten Gebiet nur
noch zu einem sehr geringen Prozentsatz vorhanden. Fast das gesamte Untersuchungsgebiet war Ende des 18. Jahrhunders
von Heide bedeckt, wie in der Kurhannoverschen Karte des 18. Jahrhunderts zu sehen ist. Die potentielle Vegetation wurde fast
ganz vernichtet wurde (s.Kap. 1.). Die Aufforstungen im 19. Jahrhundert mit Pinus sylvestris prägen das
Untersuchungsgebiet und die Lüneburger Heide bis in die Gegenwart hinein (Otto 1994) und haben zu einer
sekundären, natürlichen Verbreitung der Waldkiefer durch Anflug auch westlich der Elbe geführt.
Im südlichen Teil des Untersuchungsgebietes ist noch Bruchwald als potentielle Vegetation zu finden. |