Vegetationsstudie in der Lüneburger Heide

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9.2. Betulo-Quercetum roboris

Trockene Eichen-Birkenwälder sind noch seltener als Eichen-Buchenwälder in der nordwestdeutschen Geest. In Nordwestdeutschland ist kein Bestand vorhanden, der den Anforderungen einer guten Aufnahmefläche entspricht. Anthropogene Übernutzung wie Beweidung, Streunutzung usw. verhinderte einen kontinuierlichen Eichen-Birken-Bewuchs und förderte das Eindringen von Calluna vulgaris. Birken spielen im Betulo-Quercetum zumindest als Pioniere eine Rolle. Ihre leicht vom Winde verwehten Samen keimen massenhaft auf und bilden einen Vorwald. Die hauptsächlich über Vögel, vor allem von Eichelhähern, verbreitete langlebige Eiche setzt sich unter natürlichen Bedingungen schließlich durch (Ellenberg 1986).

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